“Eine positive Wertentwicklung ist für uns genauso wichtig wie der positive Beitrag”

Im Interview erklärt Fondsmanager Paul Buchwitz, warum er sich bei der Analyse und Auswahl von Unternehmen auf den Beitrag der Unternehmensumsätze zu den jeweiligen SDGs konzentriert.

Herr Buchwitz, warum ist ein SDG-Investment für Privatanleger besonders attraktiv?

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sind sofort verständlich. Jedem ist auf einen Blick klar, welchen potenziellen positiven Beitrag sein Investment leisten kann. Wir weisen im Reporting monatlich aus, um wie viel besser das aktuelle Portfolio diesen Zielen gerecht wurde als ein üblicher globaler Index und wie sich dieses von einem Investment in einem üblichen globalen Index unterscheidet. Unser Ziel ist es, dass mindestens jeder zweite Euro Umsatz, der von den Unternehmen im Portfolio generiert wird, potenziell zu den UN-Nachhaltigkeitszielen beiträgt.

Macht das nicht auch jedes ESG-Produkt?

Nein. Zwar erfüllen alle Portfoliounternehmen auch die ESG-Mindeststandards der DWS. Das kann aber auch ein Kinobetreiber sein, der seinen Energiebedarf ausschließlich aus erneuerbaren Quellen deckt und dessen Vorstand hochgradig divers besetzt ist. Dieses Unternehmen wirtschaftet dann gemessen an ESG-Kriterien zwar nachhaltig, allerdings liefert das Geschäftsmodell selbst keinen Nachhaltigkeitsbeitrag im Sinne der UN. Das ist bei unserem Fonds anders. Anleger wissen, dass die Portfoliounternehmen nicht nur nachhaltig wirtschaften, sondern mit ihren Produkten auch dazu beitragen, beispielsweise Hunger und Armut zu bekämpfen, Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen oder andere UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

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